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ACHTUNG GIFTKÖDER !

20.10.2019 14:18 - Von Tierarztpraxis Strele

 

 

 

Auf Grund der Nagerplage werden offensichtlich vermehrt Giftköder ausgelegt.

Zu bedenken ist allerdings, dass diese Köder nicht nur für Nager, sondern für alle Säugetiere und Vögel giftig sind, die diese Substanz direkt aufnehmen, oder vergiftete Tiere fressen.

In unserer Praxis wurden in den letzten Monaten auffallend viele Katzen und Hunde behandelt, die Vergiftungssymptome wie Zittern, allgemeine Schwäche, Krämpfe, Taumeln, enge Pupille, Koma mit tödlichem Ausgang, zeigten.

Dieses Krankheitsbild wird verursacht durch das Gift alpha chloralose.

Das rote Granulat wird gerne von allen Tieren aufgenommen und ist im Handel als Celaflor Mäuseköder, Raider, Substral Celaflor,  erhältlich.

Abgesehen von der Gefahr für Tiere könnten wir uns vorstellen, dass dieses rote Granulat auch für Kleinkinder attraktiv ist.

Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass das freie Auslegen von Giftködern verboten ist und zur Anzeige gebracht werden kann.

 

Das Team der Tierarztpraxis Strele

 

 

 

ES WAR EINMAL EIN KLEINES ESELCHEN….. von Anja Wörner

09.12.2018 08:29 - Von Tierarztpraxis Strele

…das lebte auf einem Bauernhof mitten auf dem Lande, zusammen mit einer Kuh, einem Schaf, einem Hahn, einer Gans und einem Schwein in einem gemütlichen Stall. Jedes Jahr um die gleiche Zeit  stellte das Eselchen fest, dass die Bauersleute geschäftig hin und her liefen. Der Hof wurde sauber gemacht, die Fenster festlich geschmückt, der Bauer holte einen Tannenbaum aus dem Wald. An einem ganz bestimmten Abend kamen dann viele Freunde, Verwandte und andere Gäste und brachten lustig verpackte Päckchen mit. Als Eselchen feststellte, dass es wohl mal wieder so weit war und dieses geschäftige Treiben auf dem Hof wieder einsetzte, sagte es zu seinen Freunden im Stall :“ Ich würde auch so gerne einmal so viele Freunde haben und so viele Geschenke bekommen,  vor allem einen riesigen Sack Karotten.“

Die Tiere am Hof, die Eselchen sehr mochten, weil es eigentlich die härteste Arbeit am Hof verrichten musste – nämlich die schweren Karren mit dem Futter in den Stall  fahren – berieten sich, als Eselchen einmal unterwegs war. Sie beschlossen, ihm in diesem Jahr eine große Freude zu machen. Jeder überlegte, was man dem Eselchen schenken könnte und stob dann davon, um es zu besorgen.

Es war wieder einmal Abend, die Lichter im Bauernhaus wirkten vom Schnee auf dem Hof noch heller. Viele Gäste kamen und brachten, wie jedes Jahr, viele schöne Sachen mit. Seufzend stand Eselchen an der Stalltüre und sah dem lustigen,  bunten Treiben zu. Ein Tränchen kullerte über das struppige Fell und gefror gleich, als es in den Schnee fiel.

Plötzlich hörte es, wie im Stall heftig gescharrt und gewispert wurde, und als es sich umdrehte, standen seine Freunde alle um einen großen Berg Geschenke herum und strahlten. „Die sind alle für dich, Eselchen, weil du uns das ganze Jahr über immer unser Futter in den Stall bringst und so lieb zu uns bist.“ Eselchen war überwältigt. „Alles für mich ?“, fragt es und fing schon an, die Geschenke auszupacken. Da gab es einen Kamm vom Schwein, einen Schlitten vom Schaf, eine Dose mit Linsen von der Kuh und einen Sack Karotten vom Hahn. Sie hatten alles auf dem Hof gefunden und für Eselchen schön verpackt in Säckchen mit Schleifchen versehen. Eselchen freute sich riesig und konnte gar nicht genug „Danke“ sagen.

Danach saßen sie alle beisammen und hörten dem Gesang aus dem Bauernhaus zu. Dabei dachte Eselchen so für sich:“Was soll ich mit einem Kamm, ein Eselchen kämmt sich doch nicht. Und was soll ich mit einem Schlitten, ich kann doch gar nicht Schlittenfahren. Was mache ich mit der Dose Linsen, schmecken würde es mir vielleicht schon, doch wie soll ich die Dose aufbekommen. Und wenn ich  die ganzen Karotten auf einmal esse, wird mir schlecht.“ Etwas nachdenklich und ein bisschen traurig ging Eselchen schlafen. Mitten in der Nacht kam die Gans Frieda in den Stall und legte sich neben dem Eselchen ins Stroh. „Du Frieda, ich habe heute viele Geschenke bekommen, aber irgendwie so richtig froh und glücklich bin ich trotzdem nicht. Was kann das bloß sein ?“      Frieda, die sehr klug und erfahren war, sagte daraufhin: „Eselchen, du hast dich blenden lassen und dabei das Allerwichtigste am Weihnachtsfest vergessen.“   „Was denn ?“, fragte Eselchen.  „Dass du gute Freunde hast, die dich lieben und die alles für dich tun würden. Und die LIEBE,  die LIEBE, Eselchen, das ist der Sinn des Weihnachtsfestes !“ erwiderte Frieda !

 

 

Wir wünschen eine ruhige, harmonische Weihnachtszeit sowie für das kommende Jahr Gesundheit, Zufriedenheit, Frohsinn und viel LIEBE im Herzen

Sigi, Jutta, Juliane, Johanna, Margreth und Sonja von der Tierarztpraxis Strele