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ES WAR EINMAL EIN KLEINES ESELCHEN….. von Anja Wörner

09.12.2018 08:29 - Von Tierarztpraxis Strele

…das lebte auf einem Bauernhof mitten auf dem Lande, zusammen mit einer Kuh, einem Schaf, einem Hahn, einer Gans und einem Schwein in einem gemütlichen Stall. Jedes Jahr um die gleiche Zeit  stellte das Eselchen fest, dass die Bauersleute geschäftig hin und her liefen. Der Hof wurde sauber gemacht, die Fenster festlich geschmückt, der Bauer holte einen Tannenbaum aus dem Wald. An einem ganz bestimmten Abend kamen dann viele Freunde, Verwandte und andere Gäste und brachten lustig verpackte Päckchen mit. Als Eselchen feststellte, dass es wohl mal wieder so weit war und dieses geschäftige Treiben auf dem Hof wieder einsetzte, sagte es zu seinen Freunden im Stall :“ Ich würde auch so gerne einmal so viele Freunde haben und so viele Geschenke bekommen,  vor allem einen riesigen Sack Karotten.“

Die Tiere am Hof, die Eselchen sehr mochten, weil es eigentlich die härteste Arbeit am Hof verrichten musste – nämlich die schweren Karren mit dem Futter in den Stall  fahren – berieten sich, als Eselchen einmal unterwegs war. Sie beschlossen, ihm in diesem Jahr eine große Freude zu machen. Jeder überlegte, was man dem Eselchen schenken könnte und stob dann davon, um es zu besorgen.

Es war wieder einmal Abend, die Lichter im Bauernhaus wirkten vom Schnee auf dem Hof noch heller. Viele Gäste kamen und brachten, wie jedes Jahr, viele schöne Sachen mit. Seufzend stand Eselchen an der Stalltüre und sah dem lustigen,  bunten Treiben zu. Ein Tränchen kullerte über das struppige Fell und gefror gleich, als es in den Schnee fiel.

Plötzlich hörte es, wie im Stall heftig gescharrt und gewispert wurde, und als es sich umdrehte, standen seine Freunde alle um einen großen Berg Geschenke herum und strahlten. „Die sind alle für dich, Eselchen, weil du uns das ganze Jahr über immer unser Futter in den Stall bringst und so lieb zu uns bist.“ Eselchen war überwältigt. „Alles für mich ?“, fragt es und fing schon an, die Geschenke auszupacken. Da gab es einen Kamm vom Schwein, einen Schlitten vom Schaf, eine Dose mit Linsen von der Kuh und einen Sack Karotten vom Hahn. Sie hatten alles auf dem Hof gefunden und für Eselchen schön verpackt in Säckchen mit Schleifchen versehen. Eselchen freute sich riesig und konnte gar nicht genug „Danke“ sagen.

Danach saßen sie alle beisammen und hörten dem Gesang aus dem Bauernhaus zu. Dabei dachte Eselchen so für sich:“Was soll ich mit einem Kamm, ein Eselchen kämmt sich doch nicht. Und was soll ich mit einem Schlitten, ich kann doch gar nicht Schlittenfahren. Was mache ich mit der Dose Linsen, schmecken würde es mir vielleicht schon, doch wie soll ich die Dose aufbekommen. Und wenn ich  die ganzen Karotten auf einmal esse, wird mir schlecht.“ Etwas nachdenklich und ein bisschen traurig ging Eselchen schlafen. Mitten in der Nacht kam die Gans Frieda in den Stall und legte sich neben dem Eselchen ins Stroh. „Du Frieda, ich habe heute viele Geschenke bekommen, aber irgendwie so richtig froh und glücklich bin ich trotzdem nicht. Was kann das bloß sein ?“      Frieda, die sehr klug und erfahren war, sagte daraufhin: „Eselchen, du hast dich blenden lassen und dabei das Allerwichtigste am Weihnachtsfest vergessen.“   „Was denn ?“, fragte Eselchen.  „Dass du gute Freunde hast, die dich lieben und die alles für dich tun würden. Und die LIEBE,  die LIEBE, Eselchen, das ist der Sinn des Weihnachtsfestes !“ erwiderte Frieda !

 

 

Wir wünschen eine ruhige, harmonische Weihnachtszeit sowie für das kommende Jahr Gesundheit, Zufriedenheit, Frohsinn und viel LIEBE im Herzen

Sigi, Jutta, Juliane, Johanna, Margreth und Sonja von der Tierarztpraxis Strele

                                                           

                                                                  

                                                                             

 

 

 

 

DIE WEIHNACHTSFABEL DER TIERE – EINE NACHDENKLICHE WEIHNACHTSGESCHICHTE

25.11.2017 15:10 - Von Tierarztpraxis Strele

Die Tiere diskutierten einst über Weihnachten….

Sie stritten, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei.  „Na klar, Gänsebraten“, sagte der Fuchs.  „Was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten?“

Der Eisbär widersprach: „Schnee muss sein, viel Schnee!“  Und er schwärmte verzückt von der weißen Weihnacht.

Das Reh sagte: „Ich brauche aber einen Tannenbaum, sonst kann ich nicht Weihnachten feiern.“

„Aber nicht mit so vielen Kerzen“, heulte die Eule, „schön schummrig und gemütlich muss es sein. Die Weihnachtsstimmung ist die Hauptsache.“

„Aber ein neues Kleid brauche ich! Wenn ich kein schönes Kleid bekomme, ist Weihnachten nichts!“, rief der Pfau.

Und die Elster krächzte dazu: „Jawohl, und Schmuck: Ringe, Armbänder, Ketten, am besten mit Diamanten. Dann ist Weihnachten!“

„Und der Stollen und die Kekse?“, fragte brummend der Bär, „die sind doch die Hauptsache, sowie die anderen guten Honigsachen. Ohne die verzichte ich lieber auf Weihnachten.“

„Und wo bleibt die Familie?“, quakte die Ente. „Erst wenn ich alle Lieben um mich versammelt habe, ist für mich Weihnachten!“

„Nein“, unterbrach der Dachs. „Macht es wie ich: schlafen, schlafen, schlafen! Das ist das einzig Wahre an Weihnachten, einmal richtig ausschlafen!“

Und dann brüllte der Ochse plötzlich „Aua!“

Der Esel hatte ihm einen kräftigen Huftritt verpasst und sagte nun: „Du, Ochse, denkst du denn auch nicht an das Kind wie die Anderen alle?“

Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte: „Das Kind, natürlich das Kind, das ist doch die Hauptsache!“ Und nach einer Weile fragte er den Esel: „Du Esel, sag einmal, wissen das die Menschen eigentlich auch?“

 

Eine besinnliche, ruhige Adventszeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest im Kreise der Lieben, sowie Gesundheit, Zufriedenheit und viel Sonne im Herzen für das neue Jahr, wünschen wir unseren Kunden mit ihren vierbeinigen Freunden

Sigi, Jutta, Johanna, Juliane, Margreth und Sonja von der Tierarztpraxis Strele